Liebfrauen

Franz von Assisi und Martin Luther


Vortrag am Dienstag, 17. Juli 2018 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal

Das Reformationsjubiläum (1517-2017) wurde in Deutschland groß begangen. Der Referent fragt, welche Früchte es gebracht hat und wie die Ökumene weitergehen kann.
Als Franziskaner-Kapuziner blickt er zurück auf den Ordensgründer. Es ist erstaunlich, dass sich bei Franz von Assisi drei Prinzipien finden, die Martin Luther 300 Jahre später auch vertritt: die Hl. Schrift allein, die Gnade allein, der Glaube allein. Doch Franziskus sieht das nicht so exklusiv. Er will die Reform innerhalb der Kirche und zunächst im eigenen Herzen. Auch Luther wollte das anfangs so. Doch er geriet unter die Räder der Landesfürsten. Sein impulsiver Charakter, die Trägheit der römischen Kurie und der deutsche Ablasshandel trieben zu einer Spaltung der bis dahin einen abendländischen Kirche.
Um das Ärgernis der Spaltung zu überwinden sind konkrete Schritte von beiden Seiten nötig. Eine große Schwierigkeit für den Dialog besteht in der Vielzahl evangelischer Freikirchen.

Prof. Dr. Leonhard Lehmann OFMCap ist Kapuziner, er lehrte 1982-89 an der Hochschule der Franziskaner und Kapuziner in Münster und ist seit 1989 Prof. für Ordensgeschichte an der Universität der Franziskaner in Rom. Ferner gibt er Sommerkurse in Mexiko, Madrid und Indien.

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