Liebfrauen

Musikalische Exequien von Heinrich Schütz


Heinrich Schütz (1585 - 1672): Musikalische Exequien (1636)
Trauermotetten für Chor, Soli und Continuo-Ensemble
Vocalensemble Liebfrauen und Collegium Vocale Liebfrauen
Thorbe: Toshinori Ozaki
Violone: Christian Zincke
Orgel: Andreas Boltz
Leitung: Peter Reulein


Heinrich Schütz (1585-1672) komponierte seine Exequien 1635/36 anlässlich des Todes seines Landesherrn Heinrich Posthumus Reuß. Sie erklangen erstmals bei Reuß’ Trauergottesdienst und Beisetzung in der alten Johanniskirche in Gera. Die Feierlichkeiten fanden wegen Reuß’ Verehrung für den Propheten Simeon und dessen Sterbelied am Sonntag nach Darstellung des Herrn, dem 4. Februar 1636. statt.

Der Fürst hatte noch zu seinen Lebzeiten eine Sammlung von Bibelversen und Liedtexten zusammengestellt, mit denen sein Sarg beschriftet werden sollte. Dieselbe Textsammlung übergab Heinrichs Witwe nach dessen Tod am 3. Dezember 1635 an Schütz, der sie zur Grundlage des ersten Teils der Exequien – vor der Predigt – machte. Nach der Predigt über den Text „Herr, wenn ich nur dich habe“ (Ps 73,25-26) schloss Schütz als zweiten Teil der Exequien die Vertonung ebendieses Textes als Motette an. Zur Bestattung des Sarges in der Familiengruft unter der Kirche erklang als abschließende fünfstimmige Motette der Lobgesang des Simeon "Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren". Die Musikalischen Exequien erschienen 1636 als Schütz’ Opus 7 in Dresden im Druck. (Quelle: Wikipedia)

Plakat: hier

 


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