Liebfrauen

Neuer Rektor, neuer Guardian. Und ein Franziskaner


Neuer Guardian, neuer Kirchenrektor. Und ein Franziskaner

Zum 14. September 2019 wird Br. Michael Wies (37) zum Guardian der Brüdergemeinschaft im Kapuzinerkloster Liebfrauen ernannt und bleibt Leiter des Franziskustreffs. Ab dem gleichen Tag wird Pater Stefan Maria Huppertz
(42) Rektor der Liebfrauenkirche und als Vikar mit Br. Michael das Kloster leiten. Zur Gemeinschaft hinzu kommt der Franziskaner Br. Rudolf Dingenotto (73).


Wir laden herzlich zur Feier der Einführung ein am Samstag, den 14. September um 17 Uhr. Anschließend Empfang und Gelegenheit, den Brüdern zu ihren neuen Aufgaben zu gratulieren.


Guardian ab 14. September 2019: Br. Michael Wies OFMCap

Guardian ab 14. September: Br. Michael Wies OFMCapZum 14. September 2019 wird Br. Michael Wies (37) Guardian der Brüdergemeinschaft im Kapuzinerkloster Liebfrauen und bleibt Leiter des Franziskustreffs. Bruder Michael Wies wurde 1982 in Coesfeld / Westfalen geboren. Er trat 2008 in den Kapuzinerorden ein. Während der Ordensausbildung war er ein Jahr auf den Philippinen in verschiedenen sozialen Projekten tätig. Nach dem Studium der Sozialen Arbeit in Münster/W. kam er nach Frankfurt am Main und leitet seit 1. November 2015 als Diplom-Sozialarbeiter und Diplom-Pädagoge den Franziskustreff, das Frühstücks- und Beratungsangebot der Franziskustreff-Stiftung in Liebfrauen. Ein besonderes Augenmerk legt Bruder Michael auf den Kontakt zu jungen Menschen, mit denen er gern über soziale und religiöse Fragen ins Gespräch kommt. Er hat vielfältige Kontakte zu gesellschaftlichen Gruppen der Stadt Frankfurt am Main geknüpft, die er nun gern auch in seiner zusätzlichen Aufgabe als Hausoberer des Kapuzinerklosters Liebfrauen einbringen will.

Im Kapuzinerkloster Liebfrauen leben zurzeit sechs Brüder aus dem Kapuzinerorden. Der Name Guardian wurde vom Gründer des franziskanischen Ordens vor 800 Jahren eingeführt. Franziskus von Assisi wollte, dass es in den Niederlassungen nicht einen Prior (dt.: Ersten) oder Abt (dt.: Vater) gibt, sondern einer sollte wachen (lat.: guardare), dass die Brüder das Evangelium leben, wie sie es versprochen haben. Zu den Aufgaben des Guardians gehört es, das geistliche Leben und das Wohl der Brüder zu fördern, zusammen mit den Brüdern die Gastfreundschaft im Haus zu pflegen, mit den Nachbarn und Wohltätern in Kontakt zu sein, den Menschen, die sich mit ihren Anliegen an das Kloster wenden, eine offene Tür anzubieten, die Hauswirtschaft des Klosters zu organisieren und Ansprechpartner für die Angestellten des Klosters zu sein. Er wird von dem Vikar im Kloster vertreten und von den Brüdern unterstützt.


Rektor der Liebfrauenkirche ab 14. September 2019: Pater Stefan M. Huppertz OFMCap

Pater Stefan Maria Huppertz (42) wird Rektor der Liebfrauenkirche und als Vikar mit Br. Michael das Kloster leiten. Er wurde 1977 in Oberhausen / Region Rhein-Ruhr geboren. Er trat 2002 in den Kapuzinerorden ein und wurde 2009 in Münster zum Priester geweiht. Als Diakon war er in der Hamburger Innenstadt tätig, nach der Priesterweihe in Berlin, bevor er Kaplan im Schwarzwald wurde. 2011 wurde er mit dem Aufbau und der Leitung des Pfarrverbandes Isarvorstadt in München beauftragt. Zusammen mit seinem Team entwickelte er Formate wir „Schlag 12 – Messe für Ausgeschlafene“, das „Klosterforum Isarvorstadt“ und weitere Projekte, die der Lebenswirklichkeit und Glaubenspraxis von heute entsprechen wollen. Als Coach und Organisationsentwickler ist er mit einzelnen, Ordensgemeinschaften und anderen Gruppen in Veränderungsprozessen unterwegs. P. Stefan Maria Huppertz freut sich auf Begegnungen, Herausforderungen und gemeinsame Wege in Frankfurt am Main und im Bistum Limburg.

Der Rektor der Rektorats- und Klosterkirche Liebfrauen ist verantwortlich für den Aufgabenkreis Gottesdienste und Seelsorge in Liebfrauen. Im Benehmen mit dem Guardian des Klosters setzt er die Brüder für die Seelsorge ein und entwickelt mit ihnen Ideen für die katholische Citypastoral an der Liebfrauenkirche und verwirklicht sie mit ihnen. Er arbeitet mit im Team der Dompfarrei St. Bartholomäus, in der Liebfrauen als Rektorats- und Klosterkirche eine besondere Stellung hat. Der Kirchenrektor ist Ansprechpartner für die Stadt Frankfurt als Eigentümerin der Liebfrauenkirche. Er ist verantwortlich für die vielfältigen Ehrenamtlichen, die in Liebfrauen in der Liturgie, in Gruppen und in der Seelsorge tätig sind. Er hält Kontakt zu verschiedenen Gruppierungen in der Stadt Frankfurt am Main, die im gesellschaftlichen und ökumenisch-kirchlichen Leben mit Liebfrauen verbunden sind.


Br. Rudolf Dingenotto, Franziskaner, wird in Liebfrauen mitleben und -arbeiten

Br. Rudolf Dingenotto (73), Franziskaner, wird in Liebfrauen mitleben und -arbeiten. 
Er wohnt zur Zeit auf dem Hülfensberg im Eichsfeld. Er arbeitete in der Pfarrseelsorge, als Schulseelsorger, Exerzitienbegleiter, Arbeiterpriester, Krankenhausseelsorger und mehrmals als Guardian. Schwerpunkt seiner Arbeit war lange Zeit die Seelsorge in der Psychiatrie, die er fast 20 Jahre in verschiedenen Kliniken mit großem Engagement ausübte. Früh erkannte Br. Rudolf, dass man als Priester und Seelsorger auch ein Hobby braucht. So liebt er es in der Natur zu sein, am liebsten bei der Arbeit im Garten oder auf dem Fahrrad, um neue Landschaften zu erkunden.


... und diese Brüder bleiben in Liebfrauen.










Br. Christian Häfele (78), Br. Arno Dähling (73), Br. Paulus Terwitte (59) und Br. Jürgen M Böhm (57) bleiben in Frankfurt und arbeiten in der Seelsorge an Liebfrauen mit. Br. Paulus wird in der Gemeinschaft als Ökonom eingesetzt und auch Vorstand der Franziskustreff-Stiftung bleiben. Br. Sabu Purayidathil wird im Oktober Frankfurt verlassen und als Guardian die Brüdergemeinschaft in Ingolstadt leiten.

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