Kapuziner 

Wie die Kapuziner wieder nach Frankfurt kamen:  Zum dritten Mal wagten die Kapuziner einen Anfang in Frankfurt. 1635 wurden sie nach sieben Jahren Aufenthalt von der Regierung der Stadt nach Mainz vertrieben. Dann hat 1803 die Allgemeine Säkularisation der Klöster in Deutschland nach 76 Jahren auch die zweite Kapuzinerniederlassung in der Stadt am Main gewaltsam beendet, aber die Söhne des heiligen Franziskus hatten ihr Interesse an Frankfurt nicht verloren. Gegen Ende des letzten Jahrhunderts wollte die katholische Bevölkerung von Frankfurt wieder ein Männerkloster in der Stadt haben. Der Zisterzienserbischof Dominikus Willi von Limburg wandte sich an die Kapuziner, dass sie wieder nach Frankfurt kommen. Der Provinzial der Rheinisch-westfälischen Ordensprovinz P. Matthias von Bremscheid beauftragte P. Ambrosius von Hechingen, die nötigen Vorbereitungen für eine Wiedergründung eines Kapuzinerklosters in Frankfurt zu treffen…. (Mehr)

Ansprechpartner

Br. Jürgen M. Böhm

Br. Jürgen M. Böhm

geb. 1963, Kapuziner und Priester. Immer mehr Menschen suchen nach Orientierung und Halt; viele sind durch Erfahrungen in ihrem Leben innerlich verletzt und verwundet. Gott spricht bei Jesaja:

„Ich habe dich in meine Hand geschrieben, du bist mein.“ Ich bin überzeugt, dass Gott uns auch heute berühren und heilen kann. Denn er ist der „Immanuel“, der „Gott mit uns“.

Br. Rudolf Dingenotto

Br. Rudolf Dingenotto

Franziskaner, arbeitete in der Pfarrseelsorge, als Schulseelsorger, Exerzitienbegleiter, Arbeiterpriester, Krankenhausseelsorger und mehrmals als Guardian.
Schwerpunkt seiner Arbeit war lange Zeit die Seelsorge in der Psychiatrie, die er fast 20 Jahre in verschiedenen Kliniken mit großem Engagement ausübte.
Früh erkannte Br. Rudolf, dass man als Priester und Seelsorger auch ein Hobby braucht.
So liebt er es in der Natur zu sein, am liebsten bei der Arbeit im Garten oder auf dem Fahrrad, um neue Landschaften zu erkunden.

Br. Christian Häfele
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Br. Christian Häfele 

Seit 2011 gehöre ich zum Kloster Liebfrauen Frankfurt und leiste hier Seelsorgedienste: anfangs noch in der selbständigen Pfarrei als beauftragter Mitarbeiter, seit der Neuordnung der Pfarreien  als Ordenspriester in der Seelsorge.
Mein Name ist Br. Christian Häfele, ich komme aus Bayerisch-Schwaben, verbrachte aber meine Gymnasialzeit und später verschiedene Einsätze, zusammen 20 Jahre, in Oberbayern. 
Die Studienzeit absolvierte ich in Eichstätt, wo ich 1968 die Priesterweihe empfing. Vielseitig waren meine Seelorgeeinsätze  (an Pfarreien, Schulen, Kliniken, Gefängnissen, Wallfahrtsorten,  in Schwesternklöstern und der Franziskanischen Laiengemeinschaft) in verschiedenen Klöstern meiner Heimatdiözese Augsburg, weiter in drei Klöstern der Diözese Würzburg, wo ich Unterfranken lieben lernte. Der Main ließ mich nicht los; nun schätze ich die „Mutlikultiwelt“ in Frankfurt und leiste als Senior eher verborgen Seelsorge vor allem  mit Beicht- und Gesprächsbereitschaft und gern mit Gottesdiensten in Liebfrauen.
Br. Stefan M. Huppertz

Br. Stefan M. Huppertz OFMCap

Pater Stefan Maria Huppertz (42) ist Rektor der Liebfrauenkirche und leitet als Vikar mit Br. Michael das Kloster. Er wurde 1977 in Oberhausen / Region Rhein-Ruhr geboren, trat 2002 in den Kapuzinerorden ein und wurde 2009 in Münster zum Priester geweiht. Zusammen mit früheren Teams entwickelte er Formate wie „Schlag 12 – Messe für Ausgeschlafene“, das „Klosterforum Isarvorstadt“ und weitere Projekte, die der Lebenswirklichkeit und Glaubenspraxis von heute entsprechen wollen.
Als Coach und Organisationsentwickler ist er mit einzelnen, Ordensgemeinschaften und anderen Gruppen in Veränderungsprozessen unterwegs.
P. Stefan Maria Huppertz freut sich auf Begegnungen, Herausforderungen und gemeinsame Wege in Frankfurt am Main und im Bistum Limburg.

Br. Paulus Terwitte

Br. Paulus Terwitte

geb. 1959

Ich bin Kapuziner und Priester. Durch meinen Ausbildungsweg in Gestaltseelsorge habe ich mein Leben, Hoffen, Glauben und Lieben tiefer verstanden. Mir sind Themen wie Gestaltung von Beziehung, Kreativität oder Sexualität im Horizont von Spiritualität vertraut. Ich nehme mir gern Zeit für Sie. Sie können versuchen, mir offen vor und offen für Gott zu begegnen. Er ist Vorstand der Franziskustreff-Stiftung, die den Franziskustreff (Armenspeisung und Sozialarbeit) betreibt.

Br. Paulus Terwitte OFMCap
Tel.: 069 / 297 296 18

Br. Michael Wies

Guardian Bruder Michael Wies

Er leitet das Kapuzinerkloster Liebfrauen und den Franziskustreff (Armenspeisung und Sozialarbeit) an der Liebfrauenkirche. Als Diplom-Pädagogen und Diplom-Sozialarbeiter gibt er gern seine Erfahrungen an Schulklassen und Firmgruppen weiter. Darüber hinaus ist er Ansprechpartner für junge Männer, die sich für das Ordensleben interessieren.

Br. Michael Wies OFMCap
Tel.: 069 / 297 296 37

Kapuzinerbrüder berichten: Film-Portraits

Was bewegt Menschen dazu, in einem Orden zu leben? Fünf Kapuzinerbrüder haben diese Frage ganz persönlich beantwortet, zum Beispiel Buder Michael, der im Kapuzinerkloster Liebfrauen in Frankfurt lebt. Er erzählt, wie sein Alltag als Kapuziner ausschaut, warum er seine Arbeit als Sozialarbeiter im Franziskustreff als große Bereicherung empfindet und wie er auf die Idee kam, in die Ordensgemeinschaft der Kapuziner einzutreten. Weitere Einblicke und andere Kurzfilme gibt es auf der Internetseite: www.kapuziner-entdecken.de