Die Kapuziner in Frankfurt am Main

Der Kapuzinerorden hat dreimal versucht, in Frankfurt am Main Fuß zu fassen.

1628 kamen sie in die Stadt, um bei der Gegenreformation zu helfen. 1635 wurden sie aber vom Magistrat der Stadt nach Mainz vertrieben.

1727 kamen sie ein zweites Mal und ließen sich nieder im Antoniterkloster, das dort stand, wo jetzt das Parkhaus Konstablerwache steht. Dann hat 1803 die Allgemeine Säkularisation der Klöster in Deutschland nach 76 Jahren auch die zweite Kapuzinerniederlassung in der Stadt am Main gewaltsam beendet.

1924 schließlich bezogen Sie die Gebäude an der Liebfrauenkirche, in dem sie bis heute leben.

Wie es dazu kam, lesen Sie hier (PDF)

Brüder im kloster

Br. Michael Wies, Guardian, Leiter des Franziskustreffs

Guardian Bruder Michael Wies

Er leitet das Kapuzinerkloster Liebfrauen und den Franziskustreff (Armenspeisung und Sozialarbeit) an der Liebfrauenkirche. Als Diplom-Pädagogen und Diplom-Sozialarbeiter gibt er gern seine Erfahrungen an Schulklassen und Firmgruppen weiter. Darüber hinaus ist er Ansprechpartner für junge Männer, die sich für das Ordensleben interessieren.

Br. Michael Wies OFMCap
Tel.: 069 / 297 296 37

P. Stefan M. Huppertz, Vikar, Kirchenrektor

Br. Stefan M. Huppertz OFMCap

Pater Stefan Maria Huppertz (42) ist Rektor der Liebfrauenkirche und leitet als Vikar mit Br. Michael das Kloster. Er wurde 1977 in Oberhausen / Region Rhein-Ruhr geboren, trat 2002 in den Kapuzinerorden ein und wurde 2009 in Münster zum Priester geweiht. Zusammen mit früheren Teams entwickelte er Formate wie „Schlag 12 – Messe für Ausgeschlafene“, das „Klosterforum Isarvorstadt“ und weitere Projekte, die der Lebenswirklichkeit und Glaubenspraxis von heute entsprechen wollen.
Als Coach und Organisationsentwickler ist er mit einzelnen, Ordensgemeinschaften und anderen Gruppen in Veränderungsprozessen unterwegs.
P. Stefan Maria Huppertz freut sich auf Begegnungen, Herausforderungen und gemeinsame Wege in Frankfurt am Main und im Bistum Limburg.

Br. Rudolf Dingenotto, Seelsorger

Br. Rudolf Dingenotto

Franziskaner, arbeitete in der Pfarrseelsorge, als Schulseelsorger, Exerzitienbegleiter, Arbeiterpriester, Krankenhausseelsorger und mehrmals als Guardian.
Schwerpunkt seiner Arbeit war lange Zeit die Seelsorge in der Psychiatrie, die er fast 20 Jahre in verschiedenen Kliniken mit großem Engagement ausübte.
Früh erkannte Br. Rudolf, dass man als Priester und Seelsorger auch ein Hobby braucht.
So liebt er es in der Natur zu sein, am liebsten bei der Arbeit im Garten oder auf dem Fahrrad, um neue Landschaften zu erkunden.

Br. Christian Häfele, Seelsorger
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Br. Christian Häfele 

Seit 2011 gehöre ich zum Kloster Liebfrauen Frankfurt und leiste hier Seelsorgedienste: anfangs noch in der selbständigen Pfarrei als beauftragter Mitarbeiter, seit der Neuordnung der Pfarreien  als Ordenspriester in der Seelsorge.
Mein Name ist Br. Christian Häfele, ich komme aus Bayerisch-Schwaben, verbrachte aber meine Gymnasialzeit und später verschiedene Einsätze, zusammen 20 Jahre, in Oberbayern. 
Die Studienzeit absolvierte ich in Eichstätt, wo ich 1968 die Priesterweihe empfing. Vielseitig waren meine Seelorgeeinsätze  (an Pfarreien, Schulen, Kliniken, Gefängnissen, Wallfahrtsorten,  in Schwesternklöstern und der Franziskanischen Laiengemeinschaft) in verschiedenen Klöstern meiner Heimatdiözese Augsburg, weiter in drei Klöstern der Diözese Würzburg, wo ich Unterfranken lieben lernte. Der Main ließ mich nicht los; nun schätze ich die „Mutlikultiwelt“ in Frankfurt und leiste als Senior eher verborgen Seelsorge vor allem  mit Beicht- und Gesprächsbereitschaft und gern mit Gottesdiensten in Liebfrauen.
Br. Jürgen M. Böhm, Seelsorger

Br. Jürgen M. Böhm

geb. 1963, Kapuziner und Priester. Immer mehr Menschen suchen nach Orientierung und Halt; viele sind durch Erfahrungen in ihrem Leben innerlich verletzt und verwundet. Gott spricht bei Jesaja:

„Ich habe dich in meine Hand geschrieben, du bist mein.“ Ich bin überzeugt, dass Gott uns auch heute berühren und heilen kann. Denn er ist der „Immanuel“, der „Gott mit uns“.

Br. Paulus Terwitte, Seelsorger, Vorstand der Franziskustreff-Stiftung

Br. Paulus Terwitte

geb. 1959

Ich bin Kapuziner und Priester. Durch meinen Ausbildungsweg in Gestaltseelsorge habe ich mein Leben, Hoffen, Glauben und Lieben tiefer verstanden. Mir sind Themen wie Gestaltung von Beziehung, Kreativität oder Sexualität im Horizont von Spiritualität vertraut. Ich nehme mir gern Zeit für Sie. Sie können versuchen, mir offen vor und offen für Gott zu begegnen. Er ist Vorstand der Franziskustreff-Stiftung, die den Franziskustreff (Armenspeisung und Sozialarbeit) betreibt.

Br. Paulus Terwitte OFMCap
Tel.: 069 / 297 296 18

Kapuziner in Deutschland

Corona und die Einsamkeit

Wie man diese schwierige Lage durchstehen kann und warum man Gott durchaus die eigene Not dieser Tage hinhalten kann, kommentiert der Kapuziner Stefan Maria Huppertz.
Interview lesen

Kapuzinerbrüder berichten:
Film-Portraits

Bruder Michael lebt im Kapuzinerkloster Liebfrauen in Frankfurt. Er erzählt, wie sein Alltag als Kapuziner ausschaut. Weitere Porträts gibt es auf der Internetseite: www.kapuziner-entdecken.de

podkap
Der Klosterpodcast

podkap ist der Podcast aus dem Kapuzinerkloster. Verschiedene Formaten gewähren Einblick in das Leben der Brüder im Kloster und ihre Sicht auf die Welt.
Reinhören und Umschauen

„Meine Macht ist die Würde, die in mir liegt“

Ein Gespräch über die Bevollmächtigung durch Gott, Charakterköpfe im Orden und Machtlosigkeit in der Krise. Mit dem Kapuziner Br. Paulus Terwitte.
Interview lesen

„Gott hat mich immer wieder gepackt“

Bruder Christian Albert, Bankkaufmann, Koch und Kapuziner berichtet im Interview auf kapuziner.de von seinem Missionseinsatz  in Albanien. 
Interview lesen

Mit Christus international

Mit Jesus Christus und den Mitmenschen unterwegs: Bruder Michael Masseo Maldacker berichtet von seinen Ausbildungsjahre im Kapuzinerorden, die ihn auch nach Frankfurt führten.   
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