Herzliche Einladung zu den Orgel-Sommernächten in Liebfrauen!
Die Orgel-Sommernächte 2026 finden in diesem Jahr wieder in Liebfrauen statt: Studierende der Hochschule für Darstellende Kunst und Musik präsentieren an drei Abenden Orgelwerke auf der Göckel-Orgel (Liebfrauen). Einlass ab 20:15 Uhr, der Eintritt ist frei, Spenden am Ausgang erbeten.
1. Orgel-Sommernacht 2026
Freitag, 24. Juli, 20:30 Uhr mit Maria Loichinger und Anemone Vater
Camille Saint-Saëns (1835-1921): aus: Sept Improvisations, op. 150
I. Improvisation: Molto lento
IV. Improvisation: Allegretto
Erik Satie (1866-1925): Premier Prélude du Nazaréen
Camille Saint-Saëns: aus: Sept Improvisations, op. 150
VII. Improvisation: Allegro giocoso
An der Göckel-Orgel: Maria Loichinger
César Franck (1822-1890): Choral Nr. 1 in E-Dur
Jean Langlais (1907-1991): Tiento aus der Suite Médiévale
Flor Peeters (1903-1986): Toccata, Fuge und Hymne über Ave Maris Stella
An der Göckel-Orgel: Anemone Vater
Im Anschluss: Einladung zu Begegnung im Klosterhof Liebfrauen bei Getränke und Gebäck!

Maria Loichinger studierte nach dem Abitur in Straubing zunächst Musikwissenschaften an der Universität Regensburg und anschließend Bachelor katholische Kirchenmusik sowie Schulmusik für Gymnasien an der „Hochschule für Musik und Theater“ München. Orgelunterricht erhielt sie bei Bernhard Haas. Mithilfe eines DAAD-Stipendiums vertiefte sie ihre Fähigkeiten in den Instrumenten Orgel und Cembalo bei Lorenzo Ghielmi an der „Civica Scuola di Musica Claudio Abbado“ in Mailand. Derzeit studiert sie an der „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst“ Frankfurt Master katholische Kirchenmusik, mit Schwerpunkt Chorleitung. In Orgel wird sie von Maria Mokhova und Stefan Viegelahn sowie in Chorleitung von Susanne Rohn und Florian Lohmann unterrichtet. Über das Studium hinaus schärft sie durch Teilnahme an internationalen Meisterkursen bei renommierten Organisten ihr künstlerisches Profil. Sie ist Kirchenmusikerin in der Pfarrei St. Elisabeth in Hofheim, Kriftel, Eppstein und folgt regelmäßigen Konzertengagements als Organistin und Continuo-Spielerin im In- und Ausland.

Anemone Vater (*2006) sammelte erste musikalische Erfahrungen durch frühen Klavier -und Trompetenunterricht. Nachdem sie ihre C-Ausbildung in der Kirchenmusikakademie in Schlüchtern absolvierte, studiert sie nun an der HfMDK Frankfurt im Bachelorstudiengang Kirchenmusik (Orgel bei Kirsten Sturm). In den frankfurter Kirchengemeinden Goldstein und Schwanheim ist sie als Organistin tätig.
Eine Kooperation von Liebfrauen und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt [HfMDK].


Symphonische Göckel-Orgel
Die Orgel der Liebfrauenkirche wurde 2008 von der Orgelbaufirma Göckel (Heidelberg) erbaut. Mit 57 Registern ist sie klanglich auf die deutsche Spätromantik und auf die französische Orgelsymphonik hin ausgerichtet. Dazu ist ein Fernwerk („Satellit“) mit 3 Registern im Hochchor anspielbar. Mit zwei fahrbaren, digitalen Spieltischen ist das Instrument flexibel zu bedienen. Durch die neue Software (SINUA Castellan, 2022) sind modernste Spielhilfen möglich (Intervallkoppeln, digitale Sound-Expander etc.). Die Illumination mit mehreren hundert LEDs im Orgelgehäuse sorgt für optische Highlights.
Disposition der Orgel siehe hier

